Ein gelungener Abschluss

Eine Woche nach unserem Besuch auf der Halde Pluto und der Einfühung in die Lichtmalerei, sind wir an diesem Samstag gemeinsam in die zweite Runde gestartet.

Der Plan für diesen zweiten Workshoptag stand fest:

– Neue Methoden der Fotographie ausprobieren
– Das Thema „Meine Basis, meine Flügel“ in den Fokus rücken
– Die Bilder mit Hilfe der Software Adobe Photoshop bearbeiten
– Spaß haben.

Zunächst mussten wir uns jedoch entscheiden, welche Methoden wir anwenden wollen und welche Ergebnisse wir erzielen wollen. Die Auswahl, die uns zu Verfügung stand, war groß: Fotomontage, Werbung, Portaitaufnahmen, Collage, Interview ohne Worte…

Um möglichst viele Methoden anwenden zu können, haben wir uns in zwei Gruppen eingeteilt. Das sind unsere Ergebnisse:

Werbung – Früher Socken – Gut; Heute Whatsapp – Cool!

Damit Werbung auffällt und in Erinnerung bleibt, muss sie über ein eindrückliches Bild sowie einen eingängigen Text verfügen.
Woktoria und Marie sind in diesem Bild auf das Thema eingegangen, was jungen Leuten heutzutage wichtig ist. In der Zeit kurz vor Weihnachten beschäftigt man sich ja besonders häufig damit, welche Materiellen Dinge eine Rolle im Leben spielen. Was hat man schon, was fehlt noch. Was braucht man, um in der Schule, der Clique dazu zu gehören?

früher_heute

Portaitbilder/Collage

Für die zweite Gruppe stand schnell fest, dass sie sich mit Portraitbildern und den Möglichkeiten ihrer Bearbeitung und Verfremdung beschäftigen wollen. Diesem Vorgehen liegt in Bezug auf das Thema Folgendes zu Grunde: Wenn man sich mit seinen Perspektiven und Zukunftsplänen beschäftigt, muss man sich zunächst klar machen, wo man derzeit steht und wer man ist.

Dafür haben wir mit Hilfe eines Stativs Bilder von möglichst unterschiedlichen Gesichtsausdrücken gemacht. Im Anschluss haben wir die Bilder am Computer zerschnitten und neu zusammengefügt.

Die Ergebnisse stellen ganz deutlich dar, wie facettenreich jeder Einzelne ist.

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Fotomontagen

Der Trick an diesen Bildern ist, dass wir nur einen einzigen Ball zu Verfügung hatten, es jedoch so aussieht, als würden Wiktoria und Marie mit bis zu drei Bällen gleichzeitig spielen.

marie the best wiktoria

Aus der zweiten Fotomontage lässt sich wunderbar der Alltag im HOT-Juengerbistro erkennen. Zu diesem gehört es u.a. gemeinsam mit den Besuchern zu spielen, zu kochen, Spielgeräte herauszugeben usw. Das Workshopthema spielt in diesem Bild eine große Rolle, da die Mitarbeit in der Jugendeinrichtung die Perspektive der Person auf dem Bild darstellt.
Für die Fotomontage mussten zunächst mit Hilfe eines Stativs die Bilder in den unterschiedlichen Positionen aufgenommen werden. Im Anschluss daran, wurden die Bilder mit Hilfe der Bearbeitungssoftware übereinandergelegt.

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Bilderrätsel

Den absoluten Renner stellte, insbesondere für die jüngeren Teilnehmer des Workshops, das Erstellen von Bilderrätseln dar. Mit dieser Methode hatten wir den Workshop am vergangenen Wochenende begonnen, um ein Gefühl für unserer Arbeitsgerät, die Kamera, zu entwickeln. Aufgrund der großen Begeisterung für die Rätsel, haben wir die Methode auch am zweiten Workshoptag wiederholt.

Zum mitraten sind hier einige der gemachten Bilder:

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Ein gelungener Start

Am Samstag ist das Fotoprojekt mit insgesamt 6 Teilnehmern von 10 bis 27 Jahren an den Start gegangen. Eine bunte Mischung aus Mitarbeitern und Besuchern des HOT-Juengerbistros hat sich Samstag Vormittag versammelt, um zu fotographieren, zu lernen und Spaß zu haben. Nach einer Einführung in die Technik des Fotografierens, haben wir das Gehörte auf dem Aussichtspunkt der Halde Pluto in die Tat umgesetzt.

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Nach unserem Besuch auf der Halde haben wir gemeinsam die gemachten Fotos angeschaut und besprochen. Was haben wir gut gemacht und woran können wir vielleicht noch arbeiten. Um die Anwendung der Kameras und die Auswahl der Bildmotive besser beurteilen zu können, haben wir uns auch ein wenig mit der Theorie beschäftigt:

Was sind der goldene Schnitt und die blaue Stunde? Und was muss ich tun, um Bilder in der Vogel- oder Froschperspektive aufnehmen zu können?

Daraufhin haben wir gemeinsam überlegt, welche Technik des Fotografierens wir an diesem Tag noch ausprobieren möchten. Das einstimmige Ergebnis: Lichtmalerei!

Schnell wurde ein großer Teil des HOTs freigeräumt und verdunkelt. Damit auf den Fotos möglichst nur die Lichtbilder zu erkennen sind, ist es wichtig, dass die Umgebung so Dunkel wie nur möglich ist.
Bei den Fotos war es der Gruppe wichtig, das Thema des Workshops auf den Bildern deutlich zu machen.

Was sind meine Träume? Wie stelle ich mir meine Zukunft vor? Was möchte ich erreichen?

Unser Fazit: Leichter gesagt als getan!

So haben wir für die ausgewählten Motive häufig mehr als einen Versuch benötigt. Da konnte es passieren, dass wir im Dunkeln aus dem Bild herausgetreten sind und es dadurch unvollständig war. Oder dass uns die künstlerischen Fertigkeiten verlassen haben und die Chilischote von der Form her eher einer Aubergine glich.

Am Ende sind mit viel Geduld dennoch tolle Bilder entstanden:

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Meine Basis – Meine Flügel

Kennst Du das auch? Manchmal träumst Du dich an einen anderen Ort oder stellst Dir vor, wo Du in einem, zwei oder fünf Jahren sein wirst?

Warum nicht einfach mal diesen Traum in einem Foto festhalten und gestalten?

An der Erzbahntrasse gibt es einen neuen Aussichtspunkt. Von dort kann man viele interessante Orte, mal traumhaft schön oder auch eher skeptisch traurig, entdecken.

Deswegen heißt unser Projekt auch „Meine Basis – Meine Flügel“. Warum nicht aus einem einfachen Foto aus Wanne-Eickel (also unserer Heimat) etwas Besonderes herauszaubern.